Feuerwehr Morsum/Ahsen-Oetzen
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Freiwillige Feuerwehr Morsum / Ahsen-Oetzen
Ausbildung
Ausbildung
Fragen der Atemschutzgeräteträgerausbildung
Bei jeder Frage können eine, zwei, drei oder alle Antworten richtig sein.
Frage 1
Zu den oberen Atemwegen zählen/ zählt
A
Mund
B
Nase
C
Lungenbläschen
D
Bronchien
Frage 2
Der für die Einatmung notwendige Unterdruck im Brustraum wird erzeugt durch
A
das Heben der Rippen und Spannen des Zwerchfells.
B
das Einziehen des Bauches.
C
das Ausdehnen der Bronchien.
D
das Weiten der Wangen.
Frage 3
Die unteren Atemwege des Menschen setzen sich zusammen aus:
A
Mund, Nase, Rachen, Lunge, Alveolen
B
Luftröhre, Bronchiolen, Bronchien, linker und rechter Lungenflügel
C
Mund, Nase, Rachenraum
D
Kehlkopf, Bronchien, Lunge
Frage 4
Der Gasaustausch, als Teil des Atemvorgangs, findet statt in den
A
Bronchien
B
Luftröhre
C
Alveolen
D
Venen
Frage 5
Unter "Gasaustausch" ist zu verstehen:
A
der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid in den Lungenbläschen
B
die Zuführung von Sauerstoff in die Körperzellen
C
die Ein- und Ausatmung
D
der Ersatz von Kohlenmonoxid (CO) durch Kohlendioxid (CO2)
Frage 6
In der normalen Einatemluft liegt die Sauerstoffkonzentration bei
A
ca. 15 Vol.-%.
B
ca. 17 Vol.-%.
C
ca. 21 Vol.-%.
D
ca. 23 Vol.-%.
Frage 7
Die Einatemluft besteht aus:
A
78 % Stickstoff, ca. 4 % Kohlendioxid, 17 % Sauerstoff, Rest Edelgase
B
78 % Stickstoff, 0,04 % Kohlendioxid, 21 % Sauerstoff, Rest Edelgase
C
78 % Stickstoff, ca. 4 % Edelgase, 17 % Sauerstoff, Rest Kohlenmonoxid
D
78 % Stickstoff, ca. 1 % Kohlendioxid, 21 % Edelgase, Rest Sauerstoff
Frage 8
Die atmosphärische Luft setzt sich zusammen:
A
20 % Sauerstoff, 78 % Stickstoff, 2 % Wasserdampf
B
21 % Sauerstoff, 79 % Stickstoff
C
21 % Sauerstoff, 0,96 % Edelgase, 0,04 % Kohlendioxid, 78 % Stickstoff
D
17 % Sauerstoff, 0,96 % Edelgase, 4,04 % Kohlenmonoxid, 78 % Stickstoff
Frage 9
Die Ausatemluft besteht aus:
A
78 % Stickstoff, 4,04 % Kohlendioxid, 17 % Sauerstoff, Rest Edelgase
B
78 % Stickstoff, 0,04 % Kohlendioxid, 21 % Sauerstoff, Rest Edelgase
C
78 % Stickstoff, ca. 4 % Edelgase, 17 % Sauerstoff, Rest Kohlendioxid
D
78 % Stickstoff, 4 % Kohlenoxid (CO), 17 % Sauerstoff, Rest Kohlendioxid
Frage 10
Für den Sauerstofftransport im Blut ist zuständig:
A
das Blutplasma
B
die weißen Blutkörperchen
C
das Hämoglobin der roten Blutkörperchen
D
die Blutplättchen
Frage 11
Die Atmung hat die Funktion
A
dem Körper Kohlendioxid zuführen:
B
das in den Zellen beim Stoffwechsel entstehende Kohlendioxid an die Umgebung abführen.
C
den Körperzellen lebenswichtigen Sauerstoff zuführen.
D
den Körper zu entschlacken.
Frage 12
Der Luftverbrauch beträgt bei mittelschwerer Arbeit etwa
A
40 - 50 l/min.
B
60 - 80 l/min.
C
20 - 30 l/min.
D
15 - 35 l/min.
Frage 13
Bei mittelschwerer Arbeit werden pro Atemzug eingeatmet:
A
ca. 2 - 3 Liter Luft
B
ca. 3 - 5 Liter Luft
C
ca. 5 - 10 Liter Luft
D
ca. 7 - 9 Liter Luft
Frage 14
Die Anzahl der Atemzüge bei mittelschwerer Arbeit pro Minute beträgt:
A
5 – 10 Atemzüge
B
10 – 15 Atemzüge
C
15 – 20 Atemzüge
D
25 – 30 Atemzüge
Frage 15
Der mittlere Atemluftverbrauch eines unter PA arbeitenden Menschen mit wärmeisolierender Schutzkleidung beträgt:
A
20 l/min
B
80 l/min
C
50 l/min
D
60 l/min
Frage 16
Der Pressluftatmer ist ein
A
Isoliergerät.
B
Behältergerät mit Sauerstoff.
C
Flaschengerät mit Filter.
D
umluftabhängiges Atemschutzgerät.
Frage 17
Atemgifte können auftreten:
A
im festen Aggregatzustand
B
dampfförmig
C
gasförmig
D
zum Teil auch in sichtbarer Form
Frage 18
Unter dem Begriff Atemgifte ist/sind zu verstehen:
A
das Vorhandensein von Schwebstoffen, Gasen und Dämpfen
B
die Wirkung von Chlorgas auf die Atemorgane
C
Stoffe, die mit der Atmung in den Körper gelangen und dort schädigend wirken
D
das Vorhandensein von gesundheitsschädlichen Fremdstoffen in der Umgebungsatmosphäre
Frage 19
Atemgifte können auf den menschlichen Körper folgende Wirkungen haben:
A
Verschleiß des Knochenmarkes
B
Beschleunigung der Atmung
C
Reiz- und Ätzwirkung
D
Blockierung des Sauerstofftransportes
Frage 20
Sauerstoffmangel kann an Einsatzstellen ausreichend sicher wahrgenommen werden:
A
durch eine Geruchs- und Geschmacksprobe
B
durch schimmernde Luftschichten
C
nur durch geeignete Messtechnik
D
durch Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
Frage 21
"Benzindämpfe" sind definitionsgemäß zuzuordnen den Atemgiften mit
A
mit Reiz- und Ätzwirkung.
B
mit erstickender Wirkung.
C
mit Wirkung auf Blut, Nerven und Zellen.
D
mit Wirkung auf das Wahrnehmungsvermögen (Sinnestrübungen, Ohnmacht, Sehvermögen).
Frage 22
Mit dem Auftreten größerer Mengen nitroser Gase ist zu rechnen:
A
bei der Zersetzung aller Pflanzenschutzmittel
B
bei Bränden von anorganischem Material z.B. Glasfasern
C
bei Gasbränden
D
bei der Zersetzung von Düngemitteln mit Stickstoffanteil
Frage 23
Die zulässige Altersspanne für Träger umluftabhängiger Atemschutzgeräte bei der Feuerwehr liegt zwischen
A
16 - 50 Jahren.
B
18 - 50 Jahren.
C
18 - 63 Jahren.
D
18 - 55 Jahren.
Frage 24
Ärztliche Untersuchungen für Atemschutzgeräteträger (bis zum 50. Lebensjahr) müssen durchgeführt werden:
A
jährlich
B
in Abständen von 3 Jahren
C
alle 2 Jahre
D
ggf. in kürzeren Abständen nach Ermessen des ermächtigten Arztes
Frage 25
Die Unfallverhütungsvorschriften der Feuerwehren schreiben vor, dass
A
truppweise vorzugehen ist.
B
grundsätzlich immer alle verfügbaren Geräteträger einzusetzen sind.
C
Sicherheitstrupps ("Rettungstrupp" nach UVV) zu stellen sind.
D
eine Atemschutzüberwachung nur beim Vorgehen in Gebäude erforderlich ist.
Frage 26
Beim Ansprechen der Warneinrichtung an einem Atemschutzgerät
A
ist das Manometer zu kontrollieren und weiter zu arbeiten.
B
hat der betreffende Atemschutzgeräteträger sofort den Rückweg anzutreten.
C
tritt der Trupp geschlossen den Rückzug an.
D
ist unverzüglichen die Feuerwehreinsatzleitstelle zu informieren.
Frage 27
Wenn ein Trupp unter Atemschutz vorgeht, dürfen
A
je nach Lage Pressluftatmer und Filtergeräte kombiniert eingesetzt werden.
B
nach der UVV-Feuerwehren nur PA und SSG kombiniert eingesetzt werden.
C
nur Geräte mit gleichen Gebrauchsmerkmalen eingesetzt werden.
D
nur Geräte des gleichen Herstellers eingesetzt werden.
Frage 28
Unter dem Einsatzgrundsatz "Gleiche Typen einer Geräteart sind zu verwenden!" ist zu verstehen, dass
A
ein Ein-Flaschengerät (300 bar) und einem Schlauchgerät grundsätzlich nicht zusammen eingesetzt werden dürfen.
B
auch Geräte verschiedener Hersteller in einem Trupp zusammen eingesetzt werden dürfen.
C
Filtergeräte und Pressluftatmer nicht zusammen eingesetzt werden dürfen.
D
grundsätzlich nur Atemfilter mit gleicher Schutzwirkung und gleichem Rückhaltevermögen eingesetzt werden dürfen.
Frage 29
Zu der Atemschutzüberwachung gehört unter anderem:
A
das Notieren der Namen der eingesetzten Geräteträger, der Flaschendrücke, der Einsatzzeiten und der Gerätenummern
B
das Feststellen der Anzahl der vorhandenen PA
C
die Feststellung des Herstellungsjahres der Atemschutzmasken
D
das Überprüfen des Typenschildes des verwendeten Atemschutzgerätes
Frage 30
An einer Einsatzstelle können Feuerwehrangehörige (SB) als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden, wenn
A
sie körperlich gesund sind, mindestens 18 Jahre alt sind, seit 5 Jahren der Feuerwehr angehören und die Einsatzkurzprüfung des PA beherrschen.
B
wenn sie erfolgreich den Truppführerlehrgang absolviert haben.
C
wenn sie nicht unter 18 Jahre alt sind, ärztlich untersucht, als Atemschutzgeräteträger ausgebildet sind und die erforderlichen Nachweise erbracht haben.
D
sie momentan körperlich fit sind und eine Unterweisung durch andere Atemschutz-geräteträger erhalten haben.
Frage 31
Die Einsatzkurzprüfung besteht aus.
A
Flaschenfülldruckkontrolle, Niederdruckprüfung, Funktionsprüfung des LA, Kontrolle des Ansprechdrucks der Restdruckwarneinrichtung
B
Sichtprüfung, Flaschenfülldruckkontrolle, Hochdruckdichtprüfung, Funktionsprüfung des LA, Kontrolle des Ansprechdrucks der Restdruckwarneinrichtung
C
Sichtprüfung, Flaschenfülldruckkontrolle, LA - Prüfung, Prüfen der Warneinrichtung
D
Sichtprüfung, Druckprüfung, Dichtprüfung, LA – Prüfung, Notsignalprüfung
Frage 32
Ein Sicherheitstrupp hat beim Atemschutzeinsatz die Aufgabe
A
für Notfälle in Bereitschaft stehen.
B
für die Brandbekämpfung ein zweites Rohr vornehmen.
C
grundsätzlich als erster Trupp Gebäude nach vermissten Personen abzusuchen.
D
die Einsatzstellensicherung durchzuführen.
Frage 33
An Einsatzstellen muss umluftunabhängiger Atemschutz eingesetzt werden,
A
wenn der Sauerstoffgehalt der Atemluft 17 Vol.-% unterschreitet.
B
wenn Kohlenmonoxid zu erwarten ist.
C
wenn die zu erwartenden Atemgifte nicht eingeschätzt werden können.
D
wenn der Gruppenführer dieses anordnet.
Frage 34
Ein Atemschutztrupp umfasst im Regelfall:
A
mindestens einen Truppführer und einen Truppmitglied
B
mindestens einen Truppführer und drei Truppmitglieder
C
mindestens den Truppführer
D
den Truppführer und weitere Truppmitglieder im Ermessen des Truppführers
Frage 35
Die ausreichende Sicherung ist für einen Atemschutztrupp ist
A
ein Schlauchhalter.
B
eine Feuerwehrleine.
C
ein Handsprechfunkgerät.
D
die Schlauchleitung.
Frage 36
Ein Atemschutzgeräteträger hat im Rahmen der laufenden Ausbildung teilzunehmen an:
A
einer Belastungsübung in einer anerkannten Atemschutzübungsstrecke
B
an einer realistische Übung unter Einsatzbedingungen
C
an einer theoretische Unterweisung
D
an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Ermessen des Gerätewartes
Frage 37
Richtig ist die Behauptung, dass
A
die G 26.3 Untersuchung vor Beginn der Ausbildung erforderlich ist.
B
die G 26.3 Untersuchung ab dem 50. Lebensjahr jährlich wiederholt werden muss.
C
die G 26.2 Untersuchung für das Tragen von Filtergeräten mit Kombinationsfilter erforderlich ist.
D
die G 26.3 Untersuchung ausschließlich im Ermessen des zuständigen Arztes erfolgt.
Frage 38
Der Pressluftatmer ist abhängig von
A
der Umluft.
B
dem Ort.
C
der Zeit.
D
dem Wetter.
Frage 39
Umluftunabhängig sind
A
Regenerationsgeräte.
B
Filtergeräte.
C
Pressluftatmer.
D
Schlauchgeräte.
Frage 40
Ein Filtergerät besteht aus
A
dem Maskenkörper, der Warneinrichtung, der Bänderung.
B
dem Atemanschluss und dem Atemfilter.
C
der Atemschutzmaske und dem Lungenautomaten.
D
der Atemschutzmaske, dem Atemfilter und einer Druckluftflasche.
Frage 41
Als Atemanschluss an einem Pressluftatmer verwendet man eine
A
Einwegmaske.
B
Zweiwegmaske.
C
ventillose Atemschutzmaske.
D
Mundstückgarnitur.
Frage 42
Die Lagerzeit des fabrikverschlossenen Atemfilters
A
beträgt 2 Jahre.
B
beträgt mindestens 4 Jahre.
C
ist aus der Herstellerangabe ersichtlich.
D
ist abhängig von den Lagerbedingungen.
Frage 43
Beim Einsatz eines Filtergerätes (ABEK 2-P 3)
A
muss die Umluft genügend Sauerstoff enthalten (mind. 17 Vol.-%).
B
darf die Umluft kein Kohlendioxid (CO2) und max. 3 Vol.-% Giftstoffe enthalten.
C
die Umluft darf kein Kohlenmonoxid (CO) und max. 0,5 Vol.-% Giftstoffe enthalten.
D
muss der Gruppenführer den Einsatz von Filtergeräten angeordnet haben.
Frage 44
Bei Gas- und Kombinationsfilter steht die Partikelfilterklasse P 3 für
A
ein niedriges Rückhaltevermögen.
B
ein mittleres Rückhaltevermögen.
C
ein hohes Rückhaltevermögen.
D
ein maximales Rückhaltevermögen von 300 Gramm Partikel.
Frage 45
Ein Filtergerät ist abhängig
A
von der Umgebungsatmosphäre und von der Zeit.
B
nur von der Umgebungsatmosphäre.
C
nur von der Zeit.
D
vom Ort.
Frage 46
Filtergeräte dürfen nicht verwendet werden:
A
bei starkem Funkenflug (z.B. Trennschneiden)
B
bei kleinen Mengen ausgelaufener rechtsdrehender Milchsäure
C
bei starker Flocken- oder Staubbildung
D
im Zweifelsfall
Frage 47
Filtergeräte dürfen eingesetzt werden:
A
bei Aufräumarbeiten im Freien und in verqualmten Räumen
B
bei Arbeiten in Kellern, Brunnen und Schächten
C
bei Wald- und Heidebränden
D
unter Beachtung der Einsatzgrenzen und im Ermessen des Einsatzleiters
Frage 48
Brandfluchthauben gehören
A
zu den umluftabhängigen Atemschutzgeräten.
B
zu den umluftunabhängigen Atemschutzgeräten.
C
zu den Rettungsgeräten (Fluchtgeräten).
D
zu den Filtergeräten.
Frage 49
Der Pressluftatmer ist ein
A
Behältergerät mit Druckluft.
B
Behältergerät mit Sauerstoff.
C
Flaschengerät.
D
umluftunabhängiges Atemschutzgerät.
Frage 50
Die aus den Druckluftflaschen strömende Luft wird zuerst entspannt in einem:
A
Lungenautomaten
B
Druckminderer
C
Ventilgehäuse
D
Flaschenventil
Frage 51
Die Hauptbestandteile eines Pressluftatmers sind:
A
Riemen, Sauerstoffflasche, Druckkasten, Lungenautomat, Signal, Druckmesser
B
Traggestell, Atemluftflasche, Druckminderer, Lungenautomat, Manometer, Warneinrichtung
C
Atemschutzmaske, Flasche, Rückzugsignal, Atemluftpatrone, Ventile, Manometer
D
Druckluftbremser, Riemen, Sauerstoffflasche, Druckkasten, Lungenautomat, Signal, Druckmesser
Frage 52
Nach welchem Prinzip arbeitet ein Lungenautomat (Membranlungenautomat) eines PA?
A
Aufgrund der entstehenden Druckdifferenz vor und hinter der Membran beim Einatemvorgang wird das Kipphebelventil geöffnet. Atemluft strömt nun in den Lungenautomaten ein. Ist das Einatmen beendet, findet ein Druckausgleich statt. Das Kipphebelventil schließt mittels Federkraft.
B
Durch den am Kipphebelventil anstehenden Druck wird beim Einatmen Luft in den Lungenautomaten eingelassen, beim Ausatmen entsteht ein Überdruck, durch den die Membran das Ventil schließt.
C
Der Atemschutzgeräteträger betätigt regelmäßig den Entlüftungsknopf, dadurch wird das Kipphebelventil geöffnet und Luft strömt ein. Beim Ausatmen schließt das Einatemventil der Atemschutzmaske, somit wird keine Luft verbraucht.
D
Strömungstechnisch nach dem Injektorprinzip
Frage 53
Der Atemluftinhalt eines Pressluftatmers beträgt mindestens:
A
1600 Liter
B
1800 Liter
C
1400 Liter
D
2000 Liter
Frage 54
Bei Ertönen der Warneinrichtung eines PA
A
verlässt nur der Träger des betreffenden PA die Einsatzstelle sofort, da dies, das Rückzugssignal seines Pressluftatmers ist.
B
verlässt der Trupp gemeinsam die Einsatzstelle, nachdem der TF sich vom Flaschenfülldruck überzeugt hat.
C
hat der Flaschendruck einen bestimmten Wert erreicht.
D
muss unverzüglich die Atemschutzüberwachung informiert werden.
Frage 55
Unter Atemschutzgeräten ist vorzugehen:
A
gruppenweise, ein Führer, acht Mitglieder
B
truppweise, mindestens ein Führer, ein Mitglied
C
einzeln, damit möglichst wenige Feuerwehrangehörige gefährdet werden
D
nach Weisung des Gruppenführers
Frage 56
Wenn das Manometer eines 1-Flaschen-Gerätes (Inhalt: 6 Liter) 150 bar anzeigt, verbleiben bis zur völligen Entleerung bei einem Atemluftverbrauch von 50 l/min):
A
18 Minuten
B
12 Minuten
C
36 Minuten
D
24 Minuten
Frage 57
Ein unter Pressluftatmern vorgehender Trupp muss
A
die Länge des Rückzugwegs beachten, da hierdurch die Einsatzdauer verringert wird.
B
die Länge des Rückzugswege nicht beachten, da ausschließlich die Warneinrichtung maßgebend ist.
C
für den Rückweg in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einplanen.
D
das Erreichen des Einsatzortes der Atemschutzüberwachung mitteilen.
Frage 58
Bei einer Einsatzdauer von 15 Minuten ändert sich bei einem 1-Flaschen-Gerät (6 Liter Inhalt) der Flaschendruck um 100 bar. Wie war der Luftverbrauch des Atemschutzgeräteträgers in dieser Zeit pro Minute?
A
30 l/min
B
40 l/min
C
50 l/min
D
20 l/min
Frage 59
Bei dem Hinweg zur Einsatzstelle hat der Druck um 60 bar abgenommen. Vor Beginn des Einsatzes betrug der Flaschendruck 290 bar. Wann muss der Rückweg angetreten werden?
A
erst beim Auslösen der akustischen Warneinrichtung (55 +/- 5 bar)
B
bei 120 bar Restdruck
C
bei 80 bar Restdruck
D
bei 155 bar Restdruck
Frage 60
Im Zuge der Atemschutzüberwachung werden festgehalten:
A
Name, Zeit, Gerätenummer, letzte TÜV-Überprüfung
B
Name, Uhrzeit, Fülldruck zu Beginn, nach 1/3 und nach 2/3 der Einsatzzeit, Einsatzort, Einsatzende, evtl. Funkrufname
C
Außentemperatur, Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck
D
Körpertemperatur, Atemfrequenz, Schuhgröße, Geburtsdatum
Frage 61
Der Luftverbrauch eines Atemschutzgeräteträgers ist abhängig:
A
von seiner körperlichen Fitness
B
von der Einsatzbelastung
C
von dem Gewicht und der Wärmeisolation der Schutzausrüstung
D
von der Bauart des Lungenautomaten
Frage 62
In welche zwei Gruppen werden Atemschutzgeräte nach FwDV 7unterteilt?
A
Fluchtgeräte und Rettungsgeräte
B
Filtergeräte und Isoliergeräte
C
Feuerwehrgeräte und Arbeitsschutzgeräte
D
Stationäre und mobile Atemschutzgeräte
Frage 63
Ein Atemschutzgeräteträger darf nicht in den Atemschutzeinsatz gehen, wenn
A
er im Bereich der Dichtlinie des Atemanschlusses Körperschmuck trägt.
B
Kopfbehaarung (Bart, Koteletten, Haupthaar) den Dichtsitz der Maske verhindert.
C
er Medikamente eingenommen hat, die die körperliche Leistungsfähigkeit herabsetzen.
D
er Körperschmuck trägt, der beim An- bzw. Ablegen des Atemanschlusses zu Verletzungen führen kann.
Frage 64
Wie lautet eine korrekte Notfallmeldung?
A
„Mayday; hier
,
,
, melden - mayday!“
B
„Hilfe, Hilfe; hier
,
,
- kommen!“
C
„Blitz; hier
,
,
- kommen!“
D
“Mayday; mayday; mayday; hier
,
,
, mayday – kommen!“
Frage 65
Welche allgemeinen Einsatzgrundsätze muss ein Atemschutzgeräteträger beachten?
A
Jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich.
B
Atemschutzgeräte sind immer am Verteiler an- und abzulegen.
C
Vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden.
D
Der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke (z.B. Apfelschorle) auszugleichen.
Frage 66
Vor dem Atemschutzeinsatz müssen Geräteträger
A
trinken vermeiden, um nicht übermäßig zu schwitzen.
B
eine Dichtprobe der Maske (Handballenprobe) durchführen.
C
die Einsatzkurzprüfung an ihrem Gerät durchführen.
D
den Lungenautomaten truppweise anschließen und gegenseitig den Sitz der Schutzausrüstung (z.B. Flammschutzhaube) kontrollieren.
Frage 67
Gehen Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung in den Innenangriff vor, müssen sie
A
truppweise zusammen bleiben.
B
sich gegebenenfalls dicht am Boden halten, da hier die Temperatur geringer und die Sicht besser ist.
C
eine ständige Sprechfunkverbindung zur Atemschutzüberwachung aufrecht erhalten.
D
durch eine Feuerwehrleine, ein Leinensystem oder eine Schlauchleitung den Rückweg sichern.
Frage 68
Wann muss sich ein Atemschutztrupp im Innenangriff selbstständig in einen sicheren Bereich zurückziehen?
A
bei erkannter akuter Einsturzgefahr
B
bei einer erkannten bevorstehenden Durchzündung
C
bei einer zu starken Wärmeentwicklung (z.B. sichtbares Abschmelzen von Kunststoffteilen)
D
bei einer akuten Gefährdung, die durch den Gruppenführer nicht vorherzusehen war
Frage 69
Nach welchen Belastungen muss ein Atemschutzgerät von einem Atemschutzgerätewart gesondert überprüft werden?
A
nach Kontamination mit aggressiven Chemikalien, sowie starkem Rußniederschlag
B
nach einer direkten Beflammung (z.B. Durchzündung)
C
nach einem längeren Aufenthalt in hoch erhitzten Räumen
D
nach einem harten Aufschlag des Druckminderers während eines Durchganges in der Atemschutzübungsstrecke
Frage 70
Wie weit muss das Flaschenventil der Atemluftflasche aufgedreht werden?
A
Vollständig bis zum Anschlag und dann eine halbe Umdrehung wieder zurück, um die Spannungen aus den Gewindegängen des Ventils herauszunehmen.
B
Eine halbe Umdrehung reicht aus, um den Pressluftatmer schneller einsatzbereit zu bekommen.
C
Vollständig bis zum Anschlag, um ein selbstständiges Schließen des Flaschenventils zu verhindern.
D
Es gibt keine speziellen Vorgaben.
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