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Freiwillige Feuerwehr Morsum / Ahsen-Oetzen

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interne Einsatzübung aller Wilde Sau am 20.04.2026 von 19:00 - 21:00 Uhr

Der Begriff „Wilde Sau“ beschreibt in Feuerwehrkreisen scherzhaft, aber treffend, den Einsatz von roher Gewalt, um ein verunfalltes Fahrzeug zu öffnen, wenn technische Rettungsmittel wie Spreizer oder Schneidgeräte nicht ausreichen oder nicht verfügbar sind. In solchen Situationen wird mit allem, was zur Verfügung steht – sei es Brechstange, Hammer oder Muskelkraft – gearbeitet, um den Zugang zu Verletzten sicherzustellen. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass im Ernstfall manchmal unkonventionelle und kraftvolle Maßnahmen erforderlich sind, um Leben zu retten. Gleichzeitig zeigt diese Vorgehensweise, wie wichtig Flexibilität und Improvisation im Einsatz sind, wenn es um Menschenrettung und schnelle Hilfe geht.

Bei unserer internen Einsatzübung wurde ein Verkehrsunfall auf dem „alten“ Maaß Gelände simuliert. Beim Eintreffen fanden wir einen verunfallten PKW vor, aus dessen Motorraum Rauch aufstieg. Der Gruppenführer des Tanklöschfahrzeugs (TLF) verschaffte sich schnell einen Überblick und schickte den Angriffstrupp zur Brandbekämpfung ins Fahrzeug, während der Wassertrupp die Menschenrettung übernahm.

Da die drei Insassen – zwei Erwachsene und ein Kind – nicht ansprechbar waren, entschieden wir uns für eine Crash-Rettung. Das simulierte Feuer erhöhte den Zeitdruck zusätzlich. Parallel dazu stellte das TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser) die Verkehrssicherung sicher. Obwohl das Unfallfahrzeug etwa zehn Meter von der Straße entfernt lag, wurde eine Straßensperrung verhängt, damit nachrückende Kräfte wie Rettungsdienst, Polizei oder Abschleppfahrzeug genug Platz hatten.

Nach Abschluss der Übung wurden Fehler offen angesprochen und erläutert. Wichtige Hinweise wie die Möglichkeit, einen Kindersitz mit etwas Kraft zu einer Liege umzubauen und Kinder möglichst im Kindersitz aus dem Fahrzeug zu holen, wurden vermittelt. Ebenso wurde betont, wie bedeutend eine kontinuierliche Patientenbetreuung während der Rettung ist.
Anschließend probierten wir, das Fahrzeug mit unseren Mitteln zu öffnen. Das Auto zeigte zahlreiche Aufbruchspuren – daher also „einmal Wilde Sau bitte“.

Unser Dank geht an die Firma Maaß by Julian Firleke für das großartige Übungsobjekt und das Übungsgelände.


Fotos:
























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